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FC Kopenhagen: Bad Radkersburg als zweite Heimat

Zehn Tage bereitete sich der FC Kopenhagen zuletzt in Bad Radkersburg auf die neue Spielzeit vor. Nicht zum ersten Mal. Die Dänen sind Stammgäste in der Steiermark.

Bereits zum 13. Mal bereitete sich der FC Kopenhagen heuer in der Steiermark auf den Saisonstart in Dänemark vor. Genauer gesagt holte man sich von 30. Juni bis 9. Juli in Bad Radkersburg den letzten Schliff, denn schon am kommenden Wochenende beginnt die dänische Meisterschaft. Der Test gegen NK Osijek am Montag war schon die Generalprobe für den Pflichtspielauftakt.

2007 war der Hauptstadtklub erstmals in der Steiermark, damals in Loipersdorf. Einen Abstecher nach Bad Gleichenberg 2009 ausgenommen, war Kopenhagen seitdem immer in Bad Radkersburg und gehört im Hotel im Park mittlerweile zum Inventar – zumindest in den üblicherweise zehn Tagen im Sommer. „Die Lage ist toll, die Infrastruktur ist toll und die Gegner sind toll. Alles funktioniert, es ist ruhig“, fasst Torkil Fosdal, der für die Kommunikation des Vereins zuständig ist und im Trainingslager Content für alle Kanäle des Klubs erstellt, die Vorteile der Region zusammen. Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Hotel hebt er hervor: „Wir haben doch immer wieder spezielle Wünsche, etwa was das Essen betrifft, aber da gab es nie irgendwelche Probleme.“

Insgesamt ist der Kopenhagen-Tross jedes Jahr zwischen 40 und 45 Mann stark. Zu 25 bis 30 Spielern kommen etwa 15 Personen für Training, Gesundheit und eben auch Kommunikation. Diese Anzahl hat sich den vergangenen Jahren immer wieder erhöht. Speziell als Staale Solbakken 2013 zum Klub zurückkehrte, wurde das Coaching- und Gesundheits-Team noch einmal stark erweitert.

Zehn Tage verbringt der Klub üblicherweise in der Steiermark und diese werden so gut wie möglich genutzt. Auch an den An- und Abreisetagen wird leicht trainiert. Dazu stehen drei Testspiele auf dem Programm.

Gründe, warum man den Standort des Trainingslagers wechseln sollte, gibt es keine. „Wir waren sportlich ja auch immer erfolgreich“, so Fosdal lachend.