• News

C’è solo un Fati

Im Winter am Berg. Im Sommer bei IFCS.

Durch Zufall und das Nationalteam seines Heimatlandes kam Fatlum Kurtaj in Kontakt mit IFCS – und wurde rasch zu einem wichtigen Bestandteil des Teams. Heuer ist der gebürtige Albaner erstmals als Head of Camp & Match Operations im Einsatz.

Es war eine abenteuerliche Flucht zu Fuß über 1.000 Kilometer die Fatlum Kurtaj, kurz Fati, nach Österreich brachte. Mit 17 Jahren verließ er seine Heimatstadt Shkodra und kam drei Monate danach am Grenzübergang Spielfeld in der Steiermark an. Nach weiteren vier Monaten im Flüchtlingslager Traiskirchen begann Fati eine Kellner-Lehre, arbeitete in Wien und Vorarlberg, ehe es ihn nach Kärnten verschlug. Seit 2006 ist Fati im Winter für die „Berghex“, eine Panorama-Bar auf 1.900 Metern Seehöhe am Nassfeld, zuständig.

Im Sommer hingegen findet man ihn seit einiger Zeit meist rund um steirische Fußballplätze. Er kümmert sich um internationale Fußballklubs und Nationalmannschaften, wenn diese sich in der Steiermark auf die Meisterschaft oder auf große Turniere vorbereiten.

Alles begann 2016. „Albanien bereitete sich in Österreich auf die Europameisterschaft vor. Als gebürtiger Albaner habe ich Kian (Walizadeh, Geschäftsführer IFCS; Anm.) kontaktiert und mich als Teambetreuer beworben“, erzählt er. Den Job bekam er – und dürfte ihn auch richtig gut gemacht haben, immerhin nahm ihn das Nationalteam dann gleich direkt mit zur Europameisterschaft nach Frankreich.

Für IFCS war Fati ein Goldgriff und nach der EM in Frankreich mehrmals als Teambetreuer im Einsatz. Beim Trainingslager von Watford etwa oder zuletzt im Vorjahr zweimal bei den Camps des österreichischen Nationalteams.

In diesem Jahr ist Organisationstalent Fati für die operative Leitung aller Camps zuständig und ist damit Ansprechpartner für alle Teambetreuer und die Kontaktperson für Hotels und Sportstätten.